Wie bewegen wir uns in der digitalen Welt?

Dank Corona hat die Digitalisierung noch einmal deutlich Fahrt aufgenommen. Wobei – wenn ich es mir recht überlege – wurde eher recht hektisch versucht, schnell Gewohntes in digitale Formate zu pressen. Ob das dem Medium gerecht wurde oder nicht, konnte in der Kürze der Zeit nicht wirklich evaluiert werden. Verständlich.

Heute begegnete mir das Video von Jöran Muuß-Merholz zur Pinguin-Medienmetapher. „Wie bewegen wir uns in der digitalen Welt?“ weiterlesen

Wem schmeckt der Köder?

Worum geht es bei der Erstellung von Lernprogrammen? Für wen sind sie? Über Zielgruppe und Lernziele wurde ja hinlänglich diskutiert. Und ohne die Wichtigkeit der beiden schmälern zu wollen: es hat sich in den letzten Jahren ein viel wesentlicher Faktor für mich herauskristallisiert. Und zwar ist das die Frage, was der oder die Lernende davon hat, dieses Lernprogramm durchzuarbeiten. Die Frage nach dem WARUM? „Wem schmeckt der Köder?“ weiterlesen

Was hat Lernprogrammerstellung mit Autofahren gemeinsam?

Blick aus dem Auto

Können Sie sich noch an die erste Fahrt alleine im Auto erinnern? Also direkt nach der Führerscheinprüfung? Man hatte diverse Praxisstunden hinter sich, kannte die Theorie, kannte vermutlich die Umgebung, in der man zu fahren plante, und doch… es war ein bisschen, als hätte man noch nie im Auto gesessen. Letztendlich klappte dann doch alles und man kam (hoffentlich) sicher am Zielort an. Voller Stolz, es alleine geschafft zu haben.

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Wenn das Maß voll ist…

Ich mache gerade meinen Segelschein. Die Theorie liegt hinter mir, die Praxisprüfung unmittelbar vor mir. Am Samstag nun sollte die letzte Segelstunde stattfinden. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Die gefragten Manöver kannte und konnte ich – bisher hatte immer alles gut geklappt und der Segellehrer war zufrieden. Nur Knoten musste ich noch lernen. Einen Tag vor dem Termin rief der Segellehrer an und berichtete, dass „unser“ Boot dieses Mal doch nicht zur Verfügung stand. Wir konnten wahlweise den Termin verschieben oder auf einem anderen Boot die Stunde stattfinden lassen. Naiv, wie ich war, dachte ich „So anders kann das ja nicht sein.“ und sah die Veränderung als willkommene Herausforderung. „Wenn das Maß voll ist…“ weiterlesen

Improvisation und Perfektionismus

Was mich vor einiger Zeit zum Improvisationstheater gebracht hat, war eigentlich der Vorsatz einfach mal möglichst viele „verrückte“ Dinge zu tun, die ich vorher noch nie versucht habe. So viele Dinge wurden es letztendlich nicht – und so verrückt waren sie auch nicht, aber das Improvisationstheater ist geblieben, weil es sich für mich als unglaublich charmanter Freiraum entpuppt hat, meine Grenzen auszuloten und mich von jeder Art Perfektionismus zu lösen. Denn Perfektion und Fehlervermeidung ist – gerade beim Improtheater – schlicht unmöglich. Wie soll ich mich vorbereiten auf eine Situation, deren Parameter gänzlich unbekannt sind? „Improvisation und Perfektionismus“ weiterlesen