Improvisation und Perfektionismus

Was mich vor einiger Zeit zum Improvisationstheater gebracht hat, war eigentlich der Vorsatz einfach mal möglichst viele „verrückte“ Dinge zu tun, die ich vorher noch nie versucht habe. So viele Dinge wurden es letztendlich nicht – und so verrückt waren sie auch nicht, aber das Improvisationstheater ist geblieben, weil es sich für mich als unglaublich charmanter Freiraum entpuppt hat, meine Grenzen auszuloten und mich von jeder Art Perfektionismus zu lösen. Denn Perfektion und Fehlervermeidung ist – gerade beim Improtheater – schlicht unmöglich. Wie soll ich mich vorbereiten auf eine Situation, deren Parameter gänzlich unbekannt sind? „Improvisation und Perfektionismus“ weiterlesen

Das Werkzeug allein baut noch keinen Tisch

Letzte Woche war ich auf der Zukunft Personal. Dort gab es auch einige Stände zum Thema e-Learning. Es wurden viele Autorentools für Unternehmen angeboten, die die Mitarbeiter befähigen sollten in Nullkommanix ansprechende Lernprogramme selbst zu produzieren.

Meist (nicht immer) basieren diese Tools auf Microsoft PowerPoint bzw. ähneln diesem, weil man davon ausgeht, dass nahezu jede*r mit dieser Anwendung umgehen kann. Oft wird suggeriert, dass es quasi nur ein Knopfdruck sei, um aus einer Präsentation ein Lernprogramm zu machen.

Das stimmt natürlich nur in Teilen. „Das Werkzeug allein baut noch keinen Tisch“ weiterlesen