When it is just enough…

I’m in the process of obtaining my sailing license. I have passed the theoretical examination, the practical one is imminent. On Saturday the last sailing lesson should take place. So far, I felt very well prepared. I knew all manoeuvres and until then everything had always worked out well and the sailing instructor was satisfied. Only knots I still had to learn. One day before the appointment the sailing instructor called and reported that „our“ boat was not available this time. We could either postpone the appointment or let the lesson take place on another boat. Naive as I was, I thought, „It can’t be that different“ and saw change as a welcome challenge. „When it is just enough…“ weiterlesen

Wenn das Maß voll ist…

Ich mache gerade meinen Segelschein. Die Theorie liegt hinter mir, die Praxisprüfung unmittelbar vor mir. Am Samstag nun sollte die letzte Segelstunde stattfinden. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Die gefragten Manöver kannte und konnte ich – bisher hatte immer alles gut geklappt und der Segellehrer war zufrieden. Nur Knoten musste ich noch lernen. Einen Tag vor dem Termin rief der Segellehrer an und berichtete, dass „unser“ Boot dieses Mal doch nicht zur Verfügung stand. Wir konnten wahlweise den Termin verschieben oder auf einem anderen Boot die Stunde stattfinden lassen. Naiv, wie ich war, dachte ich „So anders kann das ja nicht sein.“ und sah die Veränderung als willkommene Herausforderung. „Wenn das Maß voll ist…“ weiterlesen

Less is more! – isn’t that easy?

I am constantly telling people to shorten the content of e-learning courses or trainings! While training e-learning authors, while discussing the content of learning units with customers, … I will permanently ask: What’s the focus? What is necessary to know to use the tool or to implement a certain process? Skip everything that is nice to know but not mandatory! And: What can realistically be learned in a given time with a specific learning activity?

That’s easy! Isn’t it? „Less is more! – isn’t that easy?“ weiterlesen

Teamworkshops in Zeiten des Wandels

Wir befinden uns aktuell in Zeiten kontinuierlichen Wandels. Ich kenne kein Unternehmen, in dem sich nicht immer und immer wieder etwas ändert, dem sich die Mitarbeiter*innen stellen müssen.

Nicht immer sind diese Änderungen koordiniert und begleitet. Die einzelnen Change-Prozesse gehen immer mehr ineinander über. Und oft schweben über den Köpfen der Mitarbeiter*innen noch größere Umstrukturierungen. Das wiederum führt zu Unsicherheiten bei den Mitarbeiter*innen [„Inwieweit werde ich/mein Arbeitsplatz betroffen sein?“ – „Werde ich meinen Arbeitsplatz behalten?“ – „Muss ich umziehen?“…]. Auch für das Management ist es in solchen Zeiten nicht leicht, Entscheidungen zu treffen und zu kommunizieren [„Wenn ich jetzt etwas mitteile, obwohl auch mir noch nicht alle Punkte/Auswirkungen kommuniziert wurden, vergrößere ich nicht die Unsicherheit?“ – „Wie soll ich meine Mitarbeiter*innen in den nächsten Wochen/Monaten motivieren, wenn nicht klar ist, ob deren Standort erhalten bleibt?“ – „Und inwiefern bin ich selbst von der Umstrukturierung betroffen?“…]. Das führt nicht nur zu Unzufriedenheit bei allen Beteiligten, sondern kann in einigen Fällen auch Machtkämpfe/“Revier“-Streitigkeiten forcieren.

Oft kommt dann der Wunsch oder die Idee, einen Teamworkshop durchführen zu lassen, um die Atmosphäre wieder zu verbessern und das Team arbeitsfähig zu halten. „Teamworkshops in Zeiten des Wandels“ weiterlesen

Fastenzeit? Läuft!

So, Karneval liegt nun hinter uns. Einige haben in den letzten Tagen wirklich alles gegeben und sind nun rechtschaffen erschöpft und ausgelaugt. Aber es geht natürlich nahtlos weiter: Die Fastenzeit steht vor der Tür!

Fastenzeiten  – als eine Zeit der Beschränkung – gibt es in allen Weltreligionen. Früher bin ich persönlich damit nicht viel in Berührung gekommen und ich kannte auch niemanden, der tatsächlich gefastet hätte. Seit ich in Köln lebe, ist das natürlich anders. Und in den letzten Jahren ist Fasten regelrecht in Mode gekommen. So werde ich jährlich gefragt, was ich denn so faste und erfahre, was andere so fasten. Bisher habe ich ehrlich gesagt noch nie von einem Fastenvorsatz berichten können. Meiner Erfahrung nach ist von den Vorsätzen der anderen aber auch oft nichts geblieben.

Und das ist eigentlich schade! Dieses Jahr soll sich das ändern! „Fastenzeit? Läuft!“ weiterlesen

Improvisation und Perfektionismus

Was mich vor einiger Zeit zum Improvisationstheater gebracht hat, war eigentlich der Vorsatz einfach mal möglichst viele „verrückte“ Dinge zu tun, die ich vorher noch nie versucht habe. So viele Dinge wurden es letztendlich nicht – und so verrückt waren sie auch nicht, aber das Improvisationstheater ist geblieben, weil es sich für mich als unglaublich charmanter Freiraum entpuppt hat, meine Grenzen auszuloten und mich von jeder Art Perfektionismus zu lösen. Denn Perfektion und Fehlervermeidung ist – gerade beim Improtheater – schlicht unmöglich. Wie soll ich mich vorbereiten auf eine Situation, deren Parameter gänzlich unbekannt sind? „Improvisation und Perfektionismus“ weiterlesen

Das Werkzeug allein baut noch keinen Tisch

Letzte Woche war ich auf der Zukunft Personal. Dort gab es auch einige Stände zum Thema e-Learning. Es wurden viele Autorentools für Unternehmen angeboten, die die Mitarbeiter befähigen sollten in Nullkommanix ansprechende Lernprogramme selbst zu produzieren.

Meist (nicht immer) basieren diese Tools auf Microsoft PowerPoint bzw. ähneln diesem, weil man davon ausgeht, dass nahezu jede*r mit dieser Anwendung umgehen kann. Oft wird suggeriert, dass es quasi nur ein Knopfdruck sei, um aus einer Präsentation ein Lernprogramm zu machen.

Das stimmt natürlich nur in Teilen. „Das Werkzeug allein baut noch keinen Tisch“ weiterlesen